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Geschichte

1968

Am 9. September 1968 fällt der Startschuss für die Hauptschule Volders mit zwei ersten Klassen, damals noch geführt unter dem Namen A-Zug und B-Zug. Untergebracht sind damals diese beiden Klassen im Gebäude der Volksschule, der erste Direktor ist Rudolf Fuchs.

1969 - 1973

Im Herbst 1969 findet die erste Sitzung des Bauausschusses für die neu zu errichtende Hauptschule statt, und schon am 17. November 1970 übergibt Bürgermeister Ing. Richard Dierl dem Direktor Rudolf Fuchs die Schlüssel der neuen Hauptschule Volders. Im Frühjahr 1971 werden schließlich auch der Turnsaal, die Werkräume, der Physiksaal und die Schulküche eingeweiht.
1973 läuft an der Schule schon der Vollbetrieb mit je einem A-Zug und einem B-Zug auf jeder Schulstufe.

1976 - 1987

Im Jahr 1976 übernimmt Eckart Onder als neuer Direktor die Geschicke der Hauptschule Volders. Die wachsenden Schülerzahlen machen 1977 zur Erreichung eines bestmöglichen Unterrichtes schon wieder interne Umbauten notwendig, dazu werden die Gegenstände Geometrisches Zeichnen für Mädchen und Hauswirtschaft für die Burschen eingeführt, ebenso dürfen ab sofort die Mädchen auch Technisches Werken besuchen.
Im Jahre 1985 platzt die Schule aus allen räumlichen Nähten, ein Hauptgrund dafür ist die Einführung der Leistungsgruppen in den Hauptfächern, was zusätzliche Räumlichkeiten dringend erforderlich macht. Unter Bürgermeister Erwin Posch wird der Anbau von zwei Klassenzimmern, vier Leistungsgruppenräumen und eines Gymnastikraumes ermöglicht, das Schuldach und die Fenster werden großzügig saniert.

1988 - 1995

1988 wird Helmut Wegmair zum neuen Leiter der HS Volders ernannt. 
Im Schuljahr 1989/90 nimmt mit der Installierung der unverbindlichen Übung Informatik eine Entwicklung ihren Lauf, von der damals niemand ahnen konnte, welche Bedeutung sie in Schule und Gesellschaft nehmen wird.         
1992 startet an der HS Volders der Schulversuch Italienisch, und seither bildet das als alternativer Pflichtgegenstand geführte Fach als zweite lebende Fremdsprache ein nicht mehr wegzudenkendes Standbein der Schule, ebenso bilden die Spielmusik und der Schulchor ein gern und zahlreich angenommenes Zusatzangebot.

Direktor Wegmair geht 1995 in den Ruhestand, Georg Hirschbichler wird neuer Direktor der HS Volders.
 

1996 - 2001

1996 wird die herkömmliche Organisationsform durch die Einführung der 5-Tage-Woche reformiert.
Im Jahre 1998 wird die schon in die Jahre gekommene Schulküche generalsaniert, den hygienischen Erfordernissen angepasst und eingeweiht. Im selben Jahr erreicht die Schule mit 283 SchülerInnen und 12 zahlenmäßig sehr großen Klassenverbänden ihren seither nie mehr erreichten Schülerhöchststand, 29 Lehrpersonen stehen für den Unterricht zur Verfügung.

2002 - 2012

Im Jahre 2002 übernimmt Peter Fischler als neuer Direktor die Geschicke der Schule. Im selben Jahr zertifiziert das Unterrichtsministerium die HS Volders zum offiziellen "ecdl-Testcenter".
Im Jahr 2005 jagt eine Bauausschusssitzung die andere, der Grund ist die dringend notwendige Um- und Neugestaltung der Schule, und die Bürgermeister Maximilian Harb und Josef Schindl greifen für dieses Vorhaben tief in die Gemeindesäckel von Volders und Baumkirchen. Der Baubeginn und die weiteren groß angelegten Bauarbeiten erfolgen bei laufendem Schulbetrieb.
Bereits im Herbst des Jahres 2006 wird die erweiterte und renovierte Sprengelhauptschule Volders eingeweiht und zählt zu den schönsten des ganzen Landes.
Im selben Jahr werden die Mädchen der HS Volders Bundessieger der Schülerliga Volleyball, in der Aktion „a letter to the stars“ geben SchülerInnen der Hauptschule Volderer Euthanasieopfern wieder einen Namen, sie renovieren den Tummelplatz und errichten eine Grabstätte, in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck entsteht in der neuen Aula die viel bestaunte Ausstellung „Totenruhe“.
Im Jahre 2007 wird die Schule durch die Verleihung des Gütesiegels für Berufsorientierung zur Vorzeigeschule für umgesetzte Berufsorientierung, das Projekt „Alt und Jung miteinander am Computer“ wird ins Leben gerufen.
Im Jahre 2008 werden in einem Schulversuch die SchülerInnen der ersten Leistungsgruppen mit der AHS-Reife in allen Rechten und Pflichten den Schülern der AHS-Unterstufe gleich gestellt. Durch die teilweise Installierung der so genannten Innovationsstufe II wird den leistungsschwächeren SchülerInnen ein motivierenderer Schuleinstieg und eine höhere Chancengleichheit zuteil.
Bis zum Ende des Schuljahres 2009 werden an der Schule 2300 Einzelmodule des ECDL abgelegt, und im selben Jahr wird die HS Volders für die zahlreiche Ablegung der Europäischen Computerführerscheine als drittbeste Schule Österreichs ausgezeichnet, weit über 200 SchülerInnen sind bereits im Besitz dieser Kompetenz.
Im gleichen Jahr erreichen wieder alle Viertklassler einen positiven Hauptschulabschluss, 65% der HS-AbgängerInnen besuchen eine AHS, BHS oder BMS, 22 % die PTS und 13% steigen in einen Lehrberuf ein.

                                                                                                                 Peter Fischler, Schulleiter
 

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